Mick Umzüge

Umziehen in Heidelberg und Umgebung

Heidelberg ist kompakt, aber vielfältig. Zwischen der Altstadt mit ihren schmalen Gassen und der Bahnstadt mit Tiefgaragen liegen beim Umziehen Welten. Ein Überblick aus der Sicht von Leuten, die hier jede Woche Treppen hochtragen.

25. September 20264 Minuten LesezeitRedaktion Mick Umzüge

Heidelberg hat rund 160.000 Einwohner, eine der ältesten Universitäten Deutschlands und eine Bevölkerung, die überdurchschnittlich oft umzieht. Studierende kommen und gehen, Forschende wechseln das Institut, Familien ziehen aus der Altstadt in die Bahnstadt oder aus Neuenheim nach Dossenheim. Für uns heißt das: Kaum eine Woche ohne Umzug in jedem Stadtteil.

Hier sind unsere Beobachtungen, Stadtteil für Stadtteil, und das, was man darüber hinaus wissen sollte.

Blick über die Dächer der Heidelberger Altstadt mit Heiliggeistkirche, Neckar und Neuenheimer Ufer
Altstadt, Neckar und Neuenheim: Auf wenigen Quadratkilometern liegen völlig unterschiedliche Umzugsbedingungen.

Die Stadtteile aus Umzugssicht

Altstadt

Wunderschön und beim Umziehen die anspruchsvollste Ecke der Stadt. Die Hauptstraße ist Fußgängerzone, viele Seitengassen sind so schmal, dass nur ein 3,5-Tonner durchkommt. Für die Einfahrt in Fußgängerbereiche braucht es eine Ausnahmegenehmigung, und Lieferzeiten sind begrenzt. Die Häuser sind alt, die Treppen eng und oft gewendelt. Hier lohnt sich eine Besichtigung immer.

Bergheim und Weststadt

Gründerzeit, hohe Decken, schöne Treppenhäuser und selten ein Aufzug. Der dritte Stock fühlt sich hier eher wie ein fünfter an. Parkplätze sind knapp, eine Halteverbotszone ist praktisch Pflicht. Unser Büro liegt in der Weststadt, wir kennen also fast jede Straße. Für große Möbel ist ein Außenaufzug oft die bessere Wahl als das Treppenhaus.

Südstadt und Rohrbach

Gemischter Bestand aus Altbau, Nachkriegsbauten und den neuen Quartieren auf den früheren amerikanischen Flächen. Zufahrten sind meist gut, Parken ist in den Wohnstraßen trotzdem oft eng. In Rohrbach gibt es am Hang einige Häuser mit langen Außentreppen.

Bahnstadt

Der jüngste Stadtteil, gebaut auf dem ehemaligen Güterbahnhof. Breite Straßen, Aufzüge, barrierefreie Eingänge. Klingt ideal, hat aber eigene Tücken: Umzugsaufzüge müssen oft bei der Hausverwaltung reserviert werden, und die Tiefgaragen sind für Lkw zu niedrig. Klären Sie vorher, wo das Fahrzeug halten darf.

Neuenheim und Handschuhsheim

Auf der anderen Neckarseite viele Villen und Altbauten, einige mit Vorgärten und langen Wegen zur Straße. Rund um das Universitätsgelände im Neuenheimer Feld liegen Wohnheime und Kliniken, dort ist zu Semesterbeginn viel los. In Handschuhsheim gibt es enge Gassen im alten Ortskern.

Kirchheim, Pfaffengrund und Wieblingen

Ruhigere Wohngebiete mit Reihenhäusern und Mehrfamilienhäusern aus den Sechzigern und Siebzigern. Meist gute Zufahrten und weniger Parkdruck, dafür oft volle Keller und Garagen.

Ziegelhausen, Schlierbach, Emmertsgrund und Boxberg

Hanglagen. Steile Zufahrten, manchmal Treppen zum Haus, im Winter auch mal Glätte. In den Hochhäusern am Emmertsgrund sind die Aufzüge der entscheidende Faktor: Passt das Sofa hinein, oder muss es durchs Treppenhaus?

Das Umland

Viele Heidelbergerinnen und Heidelberger ziehen irgendwann ins Umland, weil es dort mehr Platz für weniger Miete gibt. Eppelheim, Leimen, Nußloch und Sandhausen liegen fast vor der Haustür. Dossenheim, Schriesheim und Weinheim an der Bergstraße sind beliebt bei Familien, Neckargemünd und das Neckartal bei allen, die es ruhiger mögen. Schwetzingen, Wiesloch und Walldorf haben eine eigene Infrastruktur und gute Anbindung.

Für die Kosten macht das kaum einen Unterschied, solange es im Umkreis von etwa 15 Kilometern bleibt. Halteverbotszonen beantragen wir dann bei der jeweiligen Gemeinde, die Fristen sind ähnlich.

Parken und Halteverbot

In fast allen innerstädtischen Stadtteilen empfehlen wir eine Halteverbotszone. Beantragt wird sie bei der städtischen Straßenverkehrsbehörde, idealerweise drei bis vier Wochen vor dem Umzug. Die Schilder müssen spätestens drei Tage vorher stehen. Wie das genau abläuft, erklären wir auf unserer Seite zu Halteverbotszone und Möbelaufzug.

Ummelden in Heidelberg

Für die Ummeldung haben Sie ab dem Einzugstag 14 Tage Zeit. Das geht in den Bürgerämtern der Stadt, von denen es mehrere in verschiedenen Stadtteilen gibt. Termine vereinbaren Sie online, zu Semesterbeginn sind sie allerdings schnell vergeben. Buchen Sie deshalb früh. Mitbringen müssen Sie Ausweis und Wohnungsgeberbestätigung.

Wenn Sie in Heidelberg nur eine Nebenwohnung haben, kann eine Zweitwohnungsteuer anfallen. Für Studierende lohnt es sich deshalb, gut zu überlegen, wo der Hauptwohnsitz sein soll.

Sperrmüll und Entsorgung

Die Stadt holt Sperrmüll auf Anmeldung ab. Die Termine liegen oft einige Wochen in der Zukunft, kurz vor dem Umzug ist es dann meist zu spät. Planen Sie das Ausmisten deshalb früh ein. Alternativ nehmen wir bei Ihrem Umzug mit, was nicht mehr gebraucht wird, und entsorgen es fachgerecht.

Wann Sie in Heidelberg nicht umziehen sollten

Manche Termine sind anstrengender als andere. Nicht verboten, aber gut zu wissen:

  • Rund um den 1. April und den 1. Oktober. Semesterwechsel, alle ziehen gleichzeitig um. Umzugsfirmen, Transporter und Bürgeramt-Termine sind knapp.
  • Ende September beim Heidelberger Herbst. Die Altstadt ist voller Menschen und teilweise gesperrt.
  • In der Adventszeit in der Altstadt. Der Weihnachtsmarkt verteilt sich über mehrere Plätze, Zufahrten sind eingeschränkt.
  • Werktags im Berufsverkehr über die Neckarbrücken. Bei Umzügen zwischen Neuenheim und der Innenstadt planen wir Fahrten möglichst außerhalb der Stoßzeiten.

Wenn Ihr Termin feststeht und in eine dieser Phasen fällt, ist das kein Drama. Es braucht dann nur etwas mehr Planung und manchmal einen früheren Start.

Reden wir über Ihren Umzug

Erzählen Sie uns kurz, was ansteht. Wir melden uns, sehen uns die Wohnung an und schicken Ihnen danach einen schriftlichen Festpreis.

Lieber direkt sprechen? 06221 7239240

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